Kreissystem
1,1,1,1,1
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Im Operationssaal enthalten die Respiratoren i.d.R. ein Kreissystem. Dabei erhält der Patient einen Teil seiner (von CO
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befreiten und über die Frischgaszufuhr mit O
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angereicherten) ausgeatmeten Luft wieder zurück.
Jedes Kreissystem enthält einen Kohlendioxid-Absorber (mit Atemkalk), welcher das Atemgas vom CO
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befreit.
Volatile Anästhetika werden im Kreissystem ebenso rückgeatmet, weshalb der Narkosegas-Verbrauch in einem Kreissystem deutlich reduziert wird. Ein Kreissystem hat demnach ökonomische wie auch ökologische Vorteile.
Reduzierte Feuchtigkeits- und (Verdampfungs-)Wärmeverluste sind Vorteile eines Kreissystems, denn das Atemgas aus der Frischgaszufuhr ist (staub)trocken. Beatmungsgeräte ohne Kreissystem (das sind i.d.R. Respiratoren auf Intensivstationen) müssen daher eine Gas-Befeuchtungsvorrichung haben. (Diese Befeuchtungsvorrichung hat eine Temperaturregelung, denn der Sättigungsdampfdruck von Wasser hängt von der Temperatur ab.)
Die schlechtere Steuerbarkeit volatiler Anästhetika in einem Kreissystem wird dadurch ausgeglichen, indem in der Ausleitungsphase (wie auch in der Einleitungsphase) die Frischgaszufuhr deutlich erhöht wird, wodurch die Rückatmung (auch der volatilen Anästhetika) entsprechend abnimmt.
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