Intrakranielle Druckmessung
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Als intrakranielle Druckmessung bezeichnet man ein invasives Verfahren zur Bestimmung des innerhalb des Schädels herrschenden Druckes (ICP).
Vor dem Legen einer ICP-Sonde erfolgt jedenfalls ein bildgebendes Verfahren, wo der Verdacht auf einen erhöhten ICP gestellt werden kann.
Eine Indikation zur Hirndrucküberwachung besteht bei bewusstlosen Patienten mit einem Schädelhirntrauma oder erkennbarer intrakranieller Drucksteigerung in Folge Tumor, Hirnblutung, Hirnabszess, toxisch bedingtem Hirnödem oder entzündlichen Prozessen (Meningitiden, Enzephalitiden).
Die ICP-Messung erfolgt über eine Sonde, welche nach Bohrlochtrepanation des Schädels im Epiduralraum, im Subduralraum, im Hirnparenchym oder in einem Seitenventrikel (Ventrikeldrainage) platziert wird.
Der Gold-Standard für die ICP-Messung ist die Ventrikeldrainage.
Aufgrund der Messungenauigkeit subduraler und epiduraler Messungen findet diese Art der ICP- Messung nur noch selten Anwendung.
Der Normale ICP liegt zwischen 0 und 10 mmHg.
Eine therapeutische Intervention (Hirndrucktherapie bzw. chir. Intervention) erfolgt i.d.R. ab einem ICP > 19 mmHg.
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