Der intensivmedizinische Verlauf einer Subarachnoidalblutung
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Eine Subarachnoidalblutung entsteht durch Ruptur von Arterien, die innerhalb des Subarachnoidalraumes liegen.
Ursache einer Subarachnoidalblutung sind: Zerebrale Aneurysmen, Schädel-Hirn-Trauma.
Die klinische Schweregradeinteilung erfolgt mit einer Skala nach Hunt und Hess (vergleichbar der GCS-Skala).
Symptome sind: Plötzlicher schwerster vernichtender Donnerschlag-Kopfschmerz gefolgt von kurzzeitiger (oder auch länger anhaltender) Bewusstseinsstörung und Nackensteifigkeit (Meningismus).
Gefürchtete Folgen einer Subarachnoidalblutung sind: Zu Beginn der akute Hydrocephalus und die Rezidivblutung, nach einigen Tagen der zerebraler Vasospasmus u.U. mit der Folge eines zerebralen Insults, Hirnödem, Hyponatriämie, ...
Die Diagnose wird mittels CCT und CTA evtl. gefolgt von einer Angiographie (digitale Subtraktionsangiographie) gestellt.
Der akute Hydrocephalus wird mit einer äußeren Ventrikeldrainage (allenfalls auch mit einer Lumbaldrainale) behandelt.
War die Ursache ein Aneurysma, dann wird dieses mittels Clipping (über eine Trepanation) oder Coiling (endovasculär) so rasch wie möglich verschlossen und damit eine Rezidivblutung verhindert.
Zur prophylaktischen Behandlung eines Vasospasmus wird der Calcium-Antagonist Nimodipin verabreicht, der sich durch seine besonders hohe Fettlöslichkeit im Gehirn anreichert und deshalb zur Behandlung der Subarachnoidalblutung geeignet ist (bzw. sein soll).
Zur Früherkennung eines Vasospasmus dient die transkranielle Dopplersonografie und wiederum die CTA sowie der klinische Verlauf. Bei dem Verdacht auf einen Vasospasmus wird eine induziere Hypertonie (z.B. mittels Arterenol-Perfusor) eingeleitet und u.U über Tage der Blutdruck deutlich über den Normwert angehoben.
Etwa 30 % der Patienten leiden auch später (d.h. viele Tage nach der Blutung) unter einem (sodann chronischen) Hydrocephalus. In diesen Fällen kann der Liquor über ein dauerhaft implantiertes Shunt-System i.d.R. in den Peritonealraum abgeleitet werden.
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