Blutgasanalyse (BGA)
1,1,1,1,1,1,1,1
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Die BGA ist ein Laborverfahren zur Messung des O
2
- (pO
2
) und CO
2
-Partialdruckes (pCO
2
) sowie des pH-Wertes im Blut. Aus dem pCO
2
und dem pH errechnet sich der Baseexcess (BE).
In der medizinische Umgangssprache wird die BGA gelegentlich auch als "Astrup" bezeichnet.
Der pCO
2
dient zur Diagnose einer respiratorischen pH-Abweichung. Der Normbereich für den arteriellen pCO
2
, d.h. dem paCO
2
liegt zwischen 35 und 45 mmHg.
Der BE dient zur Diagnose einer metabolischen pH-Abweichung. Der Normbereich liegt zwischen -3 und +3 mmol/l (bei einigen Lehrbüchern auch zwischen -2 und +2 mmol/l).
Im Laufe der Jahre kamen zur klassischen BGA weitere Analyte und berechnete Parameter hinzu: Hämoglobin, Hämoglobin-Derivate, Bicarbonat, Glucose, Lactat, Elektrolyte usw.
Auf der Intensivstation, in der Operations- bzw. Anästhesieabteilung und in der Notaufnahme wird die BGA meist in unmittelbarer Patientennähe (d.h. „bettseitig“) durchgeführt.
Bevorzugt wird dafür (ca. 1 ml) arterielles Vollblut aus einer Arterie oder arterialisiertes Kapillarblut beispielsweise aus dem hyperämisierten Ohrläppchen genutzt.
Zur Beurteilung einer metabolischen Störung genügt venöses Blut.
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