Airtrapping und intrinsischer PEEP
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Bei obstruktiven Atemwegserkrankungen ist der exspiratorische Luftausstrom stärker beeinträchtigt als der inspiratorische Lufteinstrom, am Ende einer Ausatmung verbleibt sodann vermehrt Luft in der Lunge.
Die Funktionelle Residualkapazität nimmt mit zunehmendem Airtrapping zu.
Die Compliance C entspricht in der Physiologie der Anstiegssteilheit der Volumenkurve V=V(p) als Funktion des Druckes p also im Druck-Volumen-Diagramm: C=ΔV/Δp im Limes Δp → 0. Wenn demnach das Airtrapping-Volumen in der Lunge verbleibt resultiert daraus ein Druckanstieg Δp=ΔV/C. Diese Druckerhöhung bezeichnet man als intrinsischen PEEP oder Autopeep.
Durch chronische Lungenüberblähung kann sich infolge von Strukturveränderungen ein irreversibles Lungenemphysem ausbilden. Dies ist beispielsweise bei der COPD-Erkrankung der Fall.
Während einer Allgemeinanästhesie kann ein akuter Astmaanfall ein Airtrapping mit konsekutivem intrinsischem PEEP verursachen. Dies kann sogar im Extremfall dazu führen, dass der Respirator das eingestellte Atemzugvolumen nicht mehr in die Lunge schieben kann ohne einen entsprechend hohen und damit gefährlichen Druck zu überschreiten.
Die (symptomatische) Therapie der Wahl sind z.B.: Bronchodilatatoren, Anticholinergika, topisches Cortison, ... (i.d.R. als Aerosol, Spray per Inhalator).
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