Neuropathischer Schmerz
1,1,1,1,1,1,1,1
Wählen Sie die richtigen Antworten:
Als neuropathisch bezeichnet man Schmerzen, die durch eine Läsion oder eine Dysfunktion des Nervensystems verursacht werden.
Beispiele sind periphere Neuropathien: Schmerzen bei akuter Herpes-Zoster-Infektion, Post-Zoster-Neuralgie, Trigeminusneuralgie, Diabetische Neuropathie ...
Die Amputation von Gliedmaßen stellt einen Spezialfall dar, wo bis zu 60% der Patienten über anhaltende Schmerzen im Bereich des nicht mehr vorhandenen Körperteils klagen (=Phantomschmerz).
Neuropathische Schmerzen sind oft schwierig zu therapieren, weil viele "klassische“ Schmerzmittel, wie etwa nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR), nicht ausreichend wirken.
In der Behandlung neuropathischer Schmerzen wird zunächst die Ursache der Neuropathie (Nervenschädigung) zu beseitigen versucht.
Die pharmakologische Therapie neuropathischer Schmerzen erfolgt unter Anderen mit folgende Substanzklassen: Antikonvulsiva (u.a. Gabapentin, Pregabalin, Carbamazepin), trizyklische Antidepressiva (Amitriptylin), selektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (Duloxetin, Venlafaxin), ...
Auch Antipsychotika (Neuroleptika) als Koanalgetika wurden bei verschiedenen Schmerzarten untersucht, allerdings waren die Studien meist sehr klein und die Ergebnisse sind gemischt.
Eine Physio- und/oder Ergotherapie ist hilfreich und empfehlenswert.
Bitte wählen Sie.
•
Dieser Link zeigt die richtigen Antworten an
•
Bitte um eine neue Frage
•
Homepage