Pulmonalarterienkatheter
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Der Pulmonalarterienkatheter ist ein perkutan über eine zentrale Vene durch den rechten Vorhof über die rechte Herzkammer in die Art. pulmonalis vorgeschobener Katheter zur Messung der Drücke im zentralen Venenraum und in der Pulmonalarterie.
Ein sehr kurzer Einführungskatheter wird zunächst analog zu einem Zentralvenenkatheter mittels Seldinger-Technik in eine zentrale Vene gelegt und durch diesen Einführungskatheter wird sodann der Pulmonalarterienkatheter geschoben. Der Druck am distalen Ende des Pulmonalarterienkatheters gibt während des Vorschiebens Auskunft über die aktuelle Position.
Neben dem pulmonalarteriellen Druck und dem Zentralvenendruck ermöglicht der Pulmonalarterienkatheter auch die Messung des Linksvorhofdruckes als Lungenkapillarenverschlussdruck (=Wedge-Druck = PCWP = Pulmonary Capillary Wedge Pressure).
Mittels Thermodilution kann das Herzzeitvolumen intermittierend oder bei CCO-Kathetern auch kontinuierlich gemessen werden.
Nahezu alle modernen Pulmonalarterienkatheter liefern auch kontinuierlich die O
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-Sättigung des Blutes in der Pulmonalarterie (=gemischtvenöse Sättigung).
(Relative) Einsatzgebiete sind kritisch kranke Patienten in der Intensivmedizin und der Anästhesie.
Der Pulmonalarterienkatheter heißt auch Swan-Ganz-Katheter oder Einschwemmkatheter.
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