Wie legt man einen zentralvenösen Zugang?
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Die Standardzugangswege sind die V. subclavia, V. jugularis interna, V. femoralis und der supraclaviculäre Zugang jeweils rechts und links.
Die Methode, diesen Katheter einzuführen heißt Seldinger-Technik.
Die Einstichstelle wird desinfiziert und steril abgedeckt.
Wenn möglich wird die Vene sonographisch aufgesucht und die Nadel in das Venenlumen eingeführt.
Es wird nun ein eng schraubig gewundenen Stahldraht in die mit der Spitze in der Vene liegenden Nadel unter EKG-Monitoring vorgeschoben.
Zunächst verbleibt der Draht in der Vene und über den Draht wird die Nadel zurückgezogen.
Es wird nun mit einem Kunststoffdilatator die Punktionsstelle erweitert und sodann der mit z.B. physiologischer Kochsalzlösung gefüllte Zentralvenenkatheter (ZVK) über den Draht in die Vene geschoben.
Der Draht wird nun durch den ZVK zurückgezogen, die Lumina (z.B. wieder mit physiologischer Kochsalzlösung) gespült und der ZVK mit Nähten an der Haut fixiert.
Eine Röntgenkontrolle dient zum Ausschluss eines Pneumothorax bzw. einer Fehllage.
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