Somatosensorisch evozierte Potentiale (SSEP)
1,1,1,1,1,1,1,1
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SSEP sind Aufzeichnungen der elektrischen Antwort schnell leitender sensibler Nervenfasern im Verlauf bis zur Großhirnrinde.
Der Sensibilitäts-Reiz wird als elektrischer Impuls repetitiv über einem oberflächennah liegenden sensiblen Nerven am Arm (N. medianus) oder am Bein (seltener im Gesicht) gegeben.
Analog zu den AEP wird mittels computergestützter Potential-Summation (Averaging) das SSEP-Signal vom überlagerten EEG herausgemittelt (=Summenaktionspotenzial).
I.d.R. erfolgt die Ableitung über Klebe- oder Nadelelektroden.
Die Ableitungsorte können sowohl im Verlauf des Nerven (beim N. medianus z. B. über dem Erbschen Punkt) erfolgen, zumeist jedoch in Höhe des Eintritts in das Rückenmark („spinales Potential“ – beim N. medianus z. B. über dem Dornfortsatz des 7. Halswirbels) sowie über dem entsprechenden Gebiet der sensiblen Hirnrinde („kortikales Potential“).
Die SSEP ermöglichen eine Beurteilung der Funktion sensibler Nervenbahnen im Verlauf bis zur Großhirnrinde.
Als Neuromonitoring vor allem in der Neurochirurgie dienen die SSEP zur neurologischen Beurteilung tief sedierter Patienten.
In der Intensivmedizin erlauben SSEP eine Abschätzung der Prognose bei schweren Hirnschäden auch bei tief sedierten Patienten.
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