Rapid Sequence Induction (RSI)
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Die RSI heißt auch Blitzintubation, Blitzeinleitung oder Crush-Intubation.
Die RSI kommt in der Anästhesie zur Anwendung, wenn für den Patienten ein erhöhtes Risiko besteht, dass Mageninhalt erbrochen wird oder passiv zurückfließt (Regurgitation) und dieser in die Atemwege gelangt (Aspiration).
Einsatzgebiete sind: Fortgeschrittene Schwangerschaft, Erkrankungen (z.b. Ileus) oder Verletzungen des Magen-Darm-Traktes, Notfallpatienten (z.B. bewusstlose Patienten), nicht nüchterne Patienten, gastrooesophageale Refluxerkrankung.
Die Narkosemedikamente werden dabei in rascher Folge injiziert: Ein Opioid (z. B. Fentanyl, Sufentanil), ein Hypnotikum (etwa Etomidat, Thiopental oder Propofol) und ein schnell wirkendes muskelerschlaffendes Mittel (Relaxans, früher klassischerweise Succinylcholin, mittlerweile zunehmend Rocuronium).
Die sogenannte „Zwischenbeatmung“ wird (u.U. außer bei Säuglingen) bei der RSI übersprungen, weshalb eine Präoxygenierung (= O
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-Insufflation vor der Narkoseeinleitung) unverzichtbar ist.
Zur Erleichterung der Intubation wird ein Führungsdraht verwendet, der Patient wird zügig endotracheal intubiert und die Blockermanschette (Cuff) des Tubus in der Luftröhre wird unmittelbar danach abgedichtet.
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