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Sei CaO2 der arterielle und CvO2 der gemischtvenöse O2-Content (=O2-Konzentration) des Blutes, CO das Herzminutenvolumen und VO2 der im Metabolismus pro Minute verbrauchte O2, dann gilt die Ficksche Gleichung: CaO2-CvO2=VO2/CO, denn dies ist geradewegs die Differenz aus von der Lunge an den Organismus an- bzw. abtransportiertem O2 und muss daher aus dem Massenerhaltungsgesetz für O2 folgen. Der O2-Content CxO2 (wobei x für a..arteriell bzw. v..gemischtvenös steht) setzt sich aus physikalisch gelöstem und an Hämoglobin gebundenem O2 zusammen: CxO2=SxO2·[Hb]·1.34+pxO2·0.0031, worin 1.34 die Hüfner-Zahl und 0.0031 der Henry-Löslichkeitskoeffizient für O2 ist. Über 99 % des O2 werden im Blut über das Hämoglobin transportiert, der Rest, also nur etwa 1 % wird physikalisch gelöst transportiert, letzterer Anteil kann demnach in der Fickschen Gleichung in erster Näherung vernachlässsigt werden: (SaO2-SvO2)·[Hb]·1.34=VO2/CO. Daraus folgt: SvO2=SaO2-VO2/(CO·[Hb]·1.34). Die gemischtvenöse Sättigung sinkt also bei körperlicher Belastung (wegen VO2 ↑) und korreliert positiv mit der Hämoglobinkonzentration [Hb] und dem Herzminutenvolumen (CO) und ist daher ein indirektes Maß für letzteres. Diese Tatsache ist beim SvO2-Monitoring klinisch relevant. Da die zentralvenöse und die gemischtvenöse Sättigung gut positiv korrelieren, ist auch die zentralvenöse Sättigung (besser abzüglich der SaO2) ein CO-Parameter.
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