Kapnometrie: Endtidale pCO
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-Kurve: EtCO
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1,1,1,1,1
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In der Anästhesie und Intensivmedizin wird die Kapnometrie zur fortlaufenden Messung des CO
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-Partialdrucks in der Ausatemluft eingesetzt.
Die Messung erfolgt entweder im Hauptstrom (der Sensor befindet sich tubusnahe) oder im Sidestream (ein kleiner Teil das Atemgases wird kontinuierlich über einen dünnen Schlauch am Tubus zu einem Sensor abgezogen und kommt daher mit einer geringen Verzögerung dort an).
Die Kapnometrie liefert Auskunft über den Funktionszustand (Lage in der Trachea oder Oesophagus?) des Endotrachealtubus, erlaubt die Beurteilung der Stoffwechsellage des Patienten (z.B.: maligne Hyperthermie), der Lungenperfusion (z.B. während einer Reanimation, Lungenembolie, Luftembolie) vorwiegend beim intubierten Patienten.
Aus dem Verlauf (Form) der EtCO
2
-Kurve kann auf Lungenerkrankungen wie z.B. einer obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) rückgeschlossen werden.
Physiologischerweise korreliert der EtCO
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-Wert sehr gut mit dem arteriellen CO
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-Partialdruck (paCO
2
). Die EtCO
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-Messung zusammen mit der Pulsoximetrie erspart daher häufig eine Blutgasanalyse.
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