Noradrenalin
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Noradrenalin ist ein körpereigenes als Neurotransmitter wirkendes Katecholamin.
Noradrenalin wirkt an den Arteriolen (α-Rezeptoren) als Vasokonstriktor und führt damit zu einer Blutdrucksteigerung.
Im Operationssaal und auf der Intensivstation wird Noradrenalin über eine Dauerinfusion (Perfusor) zur Anhebung eines zu niedrigen Blutdrucks gegeben.
Eine weit schwächere Wirkung an den cardialen β-Rezeptoren (positiv chronotrop, dromotrop, inotrop, bathmotrop und lusitrop) sollte zu einer Erhöhung der Herzfrequenz führen.
Die Blutdrucksteigerung führt aber über vagale Reflexe (Stimulation von Barorezeptoren) zu einer kompensatorischen, zentralnervös vermittelten Hemmung sympathischer Aktivierung und damit letztlich zu einer Verminderung (bzw. nahezu keiner Änderung) der Herzfrequenz.
Noradrenalin wird relativ schnell wieder abgebaut, weshalb die Plasmahalbwertszeit bei intravenöser Gabe nur ca. 1-3 Minuten beträgt.
Die Dosierung (als Infusion über einen Perfusor) erfolgt z.B. in der Einheit µg/(KGkg·min) zwischen 0.02 und 1 µg/(KGkg·min).
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