Monitoring während der Beatmung
1,1,1,1,1,1,1,1,1
Wählen Sie die richtigen Antworten:
Die inspiratorische Sauerstoffkonzentration (FiO
2
) darf nicht unter 21 % sinken und die O
2
-Sättigung wird mit einem Pulsoximeter (SpO
2
) überwacht.
Das Atemminutenvolumen (AMV=V
T
·AF) ist das Produkt aus Atemzugvolumen (V
T
≈ 6-8 ml/kgKG) und Atemfrequenz (AF beim Erwachsenen ≈ 12/min) wird in engen Grenzen überwacht.
Steigt der Atemwegsdruck über die Stenosegrenze oder unter die Diskonnektionsgrenze wird ein Druckalarm ausgelöst.
Die Endtidale CO
2
-Konzentration (EtCO
2
) liegt physiologischereweise bei 40±5 mmHg und wird in voreingestellten Grenzen überwacht.
Ein Anstieg der inspiratorischen CO
2
-Konzentration weist auf einen verbrauchten Atemkalk hin.
Eine Überwachung der Atemfrequenz erfolgt entweder über die EtCO
2
-Kurve, die Volumen-, Fluss- oder Druckkurven des Respirators oder auch über ohmsche Widerstandsänderungen zwischen EKG-Elektroden.
Bei Anwendung eines volatilen Anästhetikums wird dessen inspiratorische wie auch exspiratorische Konzentration am Monitor ausgewiesen.
Bei Bedarf wird eine Blutgasanalyse (BGA) im OP-Labor untersucht, welches i.d.R. auch weitere Parameter wie etwa: Elektrolyte, Hkt, Hb, Lactat ... ausgibt.
Neben dem Beatmungsmonitoring wird selbstverständlich auch die Hämodynamik wie der systolische, diastolische und Mitteldruck (SAP,DAP,MAP) wowie die Herzfrequenz (HR) monitiert und in vorgegebenen Grenzen überwacht, bei Bedarf auch der zentralvenöse (CVP), pulmonalarterielle (PAP) Druck oder der Hirndruck (ICP). Wenn erforderlich wird auch intraoperativ ein transösophageales Monitoring (etwa während eines herzchirurgischen Eingriffs oder auch im Rahmen einer sitzenden Position im Bereich der Neurochirurgie, aber auch bei Lebertransplantationen bzw. bei cardialen und pulmonalen Risikopatienten) eingesetzt.
Bitte wählen Sie.
•
Dieser Link zeigt die richtigen Antworten an
•
Bitte um eine neue Frage
•
Homepage