In der folgenden craniellen Computertomographie (CCT) findet sich ein(e):
0,1,1,1,1
Wählen Sie die richtigen Antworten:
Bitte wählen Sie. Mehrere Antworten sind möglich.
Ein Hydrocephalus entsteht durch Liquorstauung bei ungenügendem Abfluss aus den Ventrikeln oder gestörter Liquorresorption. Der Liquor cerebrospinalis wird in den Plexus choroidei vor allem in den beiden Seitenventrikeln, aber auch im dritten und vierten Ventrikel produziert. Nach Durchfluss der Ventrikel gelangt der Liquor in die Cisterna cerebellomedullaris und damit in die äußeren Liquorräume. Resorbiert wird der Liquor über die Arachnoidalzotten (Granulationes arachnoidales) im Bereich des Sinus sagittalis superior und der Spinalnervenaustritten. Bei Föten und Säuglingen kann der Kopf wegen der noch nachgiebigen Schädelknochen ballonartig aufgetrieben sein. Da der Schädel nach Verschluss der Knochennähte und der Fontanellen die intrakranielle Volumenzunahme nicht durch Größenzunahme ausgleichen kann, kommt es zu einem Druckanstieg im Schädel (ICP) mit Verlagerung von Hirnanteilen in Richtung Foramen magnum. Bei dieser Verlagerung können lebenswichtige Anteile des Gehirns eingeklemmt werden. Bei erhöhtem Hirndruck wird eine frühestmögliche Entlastung durch Liquorableitung mittels einer Drainage (äußere Drainage, ventrikulo-peritonealer Shunt) angestrebt.