Kammerflattern
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Kammerflattern ist die rasche Folge relativ regelmäßiger Herzkammeraktionen (eine hochfrequente ventrikuläre Tachykardie) mit einer Herzfrequenz von 200 bis 350/min. Der Übergang zum Kammerflimmern ist fließend.
Im EKG findet sich kein isoelektrisches Intervall zwischen den breiten Kammerkomplexen ("Sägeblatt-EKG").
Die Ursache des Kammerflatterns ist eine kreisende Erregunge in den Ventrikeln z.B. bei: Schweren Herzerkrankungen, Myocardinfarkt, Kardoimyopathie.
Kammerflattern ist ein medizinischer Notfall.
Therapie des Kammerflatterns: Präcordialer Faustschlag, Reanimation einleiten, frühestmögliche Defibrillation (bei Erwachsenen mit 50 bis max. 400 Joule, bei Erfolglosigkeit wird die Defibrillation zweimal wiederholt und dann erneut nach Gabe von Adrenalin und Amidaron), bei Patienten mit tastbarem Puls ohne Bewusstseinsverlust ist die Therapie des Kammerflatterns Amiodaron i.v., Versuch einer Katheter-Ablation abhängig von der Grunderkrankung, Implantation eines ICD-Schrittmachers (=Implantierter Cardioverter-Defibrillator).
Viele öffentliche Plätze (z.B. Flughäfen) werden inzwischen mit Laiendefibrillatoren ausgestattet, welche auch von nicht medizinisch geschulten Personen leicht angewendet werden können, denn eine elektronische Stimme gibt dabei genaue Anweisungen zur Handhabung.
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