Pleurapunktion
1,1,1,1,1
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Die hier verwendete Einweg-Nadel hat einen stumpfen Mandrin, der unmittelbar nach dem Durchstechen der Thoraxwand (d.h. in der Pleurahöhle) mittels eines Federmechanismus nach vorne schnellt und so eine Verletzung der Lunge verhindert.
Eine Hilfsperson zieht mit einer 50ml Spritze wie hier zu sehen xanthochrome Flüssigkeit aus dem Pleuraraum ab.
Die Ursache dafür könnte eine Hypalbuminämie (mit der Folge eines erniedrigten onkotischen Drucks) sein, etwa bei einem nephrotischen Syndrom.
Die Ursache könnte ein Transsudat als Folge einer Herzinsuffizienz sein.
Bei größeren Pleuraergüssen (über circa 1 Liter beim erwachsenen Menschen) besteht die Therapie i.d.R. in einer Entlastung durch Punktion des Pleuraraums, wie hier zu sehen.
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