Das Blutflussgeschwindigkeitsprofil in Gefäßen
1,1,1,1
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Die Blutflussgeschwindigkeitsmessung wird bei einer Vielzahl diagnostischer Maßnahmen eingesetzt z.B.: Transkranielle Dopplersonographie, Echokardiographie, Carorotis-Duplex-Sonographie, Diagnose von Gefäßwand-Veränderungen, etwa bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK), Erfolgskontrolle und Verlaufsbeobachtung nach gefäß-chirurgischen Eingriffen, Nachweis kindliche Herztöne in der Geburtshilfe, ...
Da Blut inkompressibel ist folgt aus der Kontinuitätsgleichung, dass sich die Fließgeschwindigkeit an verengten Gefäßen erhöhen muss. An Stellen mit einem größeren Querschnitt nimmt die Geschwindigkeit ab.
Beispiel: Bei konstantem zerebralem Blutfluss nimmt bei einer intrakraniellen Gefäßeinengung die Blutflussgeschwindigkeit in diesem Gefäßabschnitt zu. Dies ist der Grund für die regelmäßige transkranielle Dopplersonographie-Messung bei Patienten mit einer Subarachnoidalblutung (s. Vasospasmus).
Die Geschwindigkeit im Gefäß ist am Rand null und in der Mitte maximal (= Nebenergebnis bei der Herleitung des Gesetzes von Hagen-Poiseuille). Bei der Doppler Blutflussgeschwindigkeitsmessung wird i.d.R. die maximale Geschwindigkeit angezeigt. Die mittlere Blutflussgeschwindigkeit ist bei einem paraboloiden Flussprofil genau halb so groß wie die maximale Blutflussgeschwindigkeit.
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