Spinalanästhesie
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Die Spinalanästhesie ist eine rückenmarknahe Form der Regionalanästhesie.
Diese erfolgt durch Injektion eines Lokalanästhetikums (und gegebenenfalls weiterer Medikamente) in den Subarachnoidalraum in Höhe der Lendenwirbelsäule.
Mögliche Nebenwirkungen sind ein unmittelbarer Blutdruckabfall, Übelkeit sowie Rücken- und postpunktionelle Kopfschmerzen (die in den Tagen nach dieser Regionalanästhesie auftreten können).
Häufig dazu verwendete Lokalanästhestika sind z.B.: Bupivacain, Mepivacain, Prilocain (hyperbar). Die linksdrehenden Isomere (Levobupivacain = S(-)-Bupivacain, Ropivacain) weisen eine geringere Kardiotoxizität und eine längere Wirkdauer auf.
Anwendungsgebiete der Spinalanästhesie sind Eingriffen am Unterbauch (z.B. Leistenhernien), gynäkologische und urologische Operationen im Beckenbereich sowie orthopädische, unfallchirurgische oder gefäßchirurgische Eingriffe an der unteren Extremität.
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