Perkutane Dilatationstracheotomie
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Die Anlage eines Tracheostomas erfolgt vor allem bei langzeitbeatmeten Patienten, deren Beatmungsdauer (voraussichtlich) über 3 Wochen betragen wird.
Der Patient wird dazu mit rekliniertem Kopf gelagert, die Punktionsstelle (zwischen dem 1. und 2. oder 2. und 3. Trachealknorpel) sorgfältige desinfiziert und mit einem Lochtuch abgedeckt.
Unter bronchoskopischer Kontrolle wird der Endotrachealtubus etwas zurückgezogen, bis der Cuff des Tubus unmittelbar unterhalb der Stimmritze liegt.
Die Trachea wird nun bis zur eindeutigen Aspiration von Luft punktiert und zur Schonung des Bronchoskops wird dieses kurz zuvor in den Tubus gezogen.
Durch die liegende Nadel wird ein Seldinger-Draht eingeführt, die Nadel darüber zurückgezogen und über den weiterhin in der Trachea liegenden Führungsdraht die Punktionstelle mit einem Dilatator (bisweilen auch mehreren Dilatatoren) aufbougiert und damit das Ostium auf die gewünschte Größe erweitert.
Dieses Vorgehen wird über das Bronchoskop im Endotrachealtubus laufend kontrolliert.
Nach dem Einführen der Trachealkanüle, gleichfalls über den Führungsdraht, wird die korrekte Kanülenlage über der Bifurkation fiberoptisch verifiziert.
Zuletzt wird der Cuff der Trachalkanüle aufgeblasen, die Kanüle fixiert und der Endotrachaltubus aus dem Larynx gezogen.
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