Interskalenäre Blockade
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Die Interskalenäre Blockade ist ein Regionalanästhesieverfahren, das operative Eingriffe an Arm und Schulter und nach der Operation eine wirksame Schmerztherapie ermöglicht.
Dabei werden durch die Injektion von Lokalanästhetika im Bereich der Musculi scaleni am Hals die Wurzeln des Plexus brachialis reversibel blockiert.
Eine Anästhesie von Unterarm und Hand wird dabei nur unzureichend bewirkt, dort ist die Durchführung einer infraklavikulären oder axillären Blockade sinnvoll.
Möglich ist, dass durch eine Mitbetäubung von sympathischen Nervenfasern des Ganglion stellatum ein temporäres Horner-Syndrom auftritt. Ebenso ist durch eine Anästhesie des Nervus phrenicus eine einseitige Zwerchfelllähmung und bei Betäubung des Nervus recurrens Heiserkeit möglich.
Die Identifikation der Nerven erfolgt i.d.R. ultraschallgesteuert, gegebenenfalls in Kombination zum Nervenstimulator.
Es werden bevorzugt länger wirksame Lokalanästhetika wie z.B.: Ropivacain genutzt.
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